Aus der Geschichte der Gastwirtschaft „Grüner Baum“, später „Stern“ (s‘Räitze)

  • 1806

    Kurfürst Karl Theodor von Dalber erteilt Johann Reitz die landesherrliche Erlaubnis zur Herstellung von Branntwein. Das Brennhaus stand an der Stelle der heutigen Sparkasse.

  • 1812

    Sein Bruder Heinrich Joseph Reitz erhält die Erlaubnis, eine Schildwirtschaft „Zum Grünen Baum“ zu betreiben.

  • 1834

    Der „Grüne Baum“ führt ein Nachtbuch, in dem die Übernachtungsgäste eingetragen werden (Händler und Fuhrleute aus dem näheren Umkreis).

  • um 1840

    Der Grüne Baum kommt durch Heirat in den Besitz von Johann Sinsel. Die Familie führt die Gaststätte über Generationen bis etwa 2004. Der Name bleibt „s’Räitze“.

  • 1967

    Gründung des Narrenclubs Oberndorf bei‘s Räitze, zahlreiche Fasenachtsveranstaltungen im dortigen Saal.

  • 2010

    Die Familie Sinsel verkauft das Anwesen.

  • 2015

    Der NCO mit Sitz in der Kulturfabrik kehrt an die Stätte seiner Gründung zurück und feiert erstmals hier am 11.11. den Auftakt der neuen „Champanje“.

  • 2018

    Erster NCO Wirtshaustreff mit den „Oberndorfer Wirtshausmusikanten“.

Karneval ist die Zeit der Konfettischisten.

Georg Kreisler (1922 – 2011)

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